Ausstellungen ONLINE

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Hans – Die Gitarre aus Theresienstadt

2015 erhielt das Jüdische Museum München ein besonderes Objekt als Schenkung: Eine Gitarre aus Holzresten, die während der Schoa vom Architekten Hanuš Smetana in Theresienstadt heimlich gebaut wurde. Mehr als dreißig Unter­schriften anderer Häftlinge auf dem Gitarrenkörper sowie ein Brief, aus der Perspektive der Gitarre geschrieben, zeugen vom Leben im Getto und der Kulturszene, die hier für kurze Zeit entstand. Das Storytelling macht die Recherche zu diesem einzigartigen Musikinstrument erlebbar. Was erzählt uns die Gitarre „Hans“? Und was können wir über ihren Erbauer und seine Mithäftlinge herausfinden?

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Kurt Landauer
Briefe 1944 bis 1948

Kurt Landauer hat Fußballgeschichte geschrieben. Unter seiner Präsident­schaft gewinnt der FC Bayern 1932 seine erste Deutsche Meisterschaft. 1933 wird er als Jude gezwungen zurück­zutreten, 1938 nach Dachau deportiert. Später kann er in die Schweiz fliehen. Vier seiner sechs Geschwister werden in der Schoa ermordet. Doch nach dem Krieg kehrt er nach München zurück, auch zum FC Bayern. Ein wieder­entdeckter Brief­wechsel Kurt Landauers mit seiner späteren Frau Maria Baumann zeigt nun den Menschen hinter der Legende.

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München Displaced ONLINE
Jüdische Displaced Persons in München 1945–1951

In der Online-Ausstellung „München Displaced ONLINE. Jüdische Displaced Persons in München 1945–1951“ macht das Jüdische Museum München seine Recherche zu Orten der jüdischen Nachkriegsgeschichte in München digital zugänglich. Die Online-Ausstellung erkundet den Münchner Stadtraum aus der Perspektive der jüdischen DPs und erzählt von ihren Erfahrungen.

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Doppelporträt:
Stanislaus und Marylka Bender

Der Maler und Werbegrafiker Stanislaus Bender war nach seiner Emigration 1938 in München in Vergessenheit geraten. Bis Tochter Marylka Bender sein Leben und Schaffen wieder ans Licht brachte. Die Story „Doppelporträt: Stanislaus und Marylka Bender“ stellt die beiden Kunstschaffenden vor und lädt dazu ein, die Perspektiven zu wechseln.

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Digitales Storytelling im Rahmen der Ausstellung „Bildgeschichten. Münchner Jüdinnen und Juden im Porträt“.