Ausstellungsumbau vom 9. April bis 14. Mai 2024.
Die Dauerausstellung und die Installation "Kafkas Schwestern" sind geöffnet.
Das Museumscafé ist vom 9. bis voraussichtlich 29. April 2024 aufgrund von Umbauarbeiten geschlossen.
Reisegepäck wie Koffer, Reisetaschen und Trekkingrucksäcke darf nicht mit in das Museum genommen werden.

Öffnungszeiten

Dienstag – Sonntag: 10.00–18.00 Uhr
Montag ist Ruhetag

Tickets

Erwachsene: 6 €, ermäßigt: 3 €
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei

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Update München Displaced // Leon Garnczarski (English below)

Gehen oder Bleiben? Diese Frage stellten sich viele...

Update München Displaced // Leon Garnczarski (English below) Gehen oder Bleiben? Diese Frage stellten sich viele Displaced Persons in der Nachkriegszeit. Die Tochter von Leon Garnczarski besuchte unsere Ausstellung #MuenchenDisplaced und zeigte uns Fotos ihres Vaters. Leon Garnczarski, geboren 1911 in Częstochowa, Polen, überlebte das Getto Łódź und mehrere Konzentrationslager. Als Displaced Person kam er nach Kriegsende in das Jewish Assembly Center in #Ainring, wo er seine spätere Frau kennenlernte. Die beiden planten eine Auswanderung nach Amerika, doch entschieden sich im letzten Moment zu bleiben. Garnczarski begann in der Favorite-Bar und der Roxy-Bar in München in der Goethestraße zu arbeiten und zog 1962 mit der Familie nach München. \ Go or stay? Many Displaced Persons asked themselves this question in the post-war period. Leon Garnczarski's daughter visited the #MunichDisplaced exhibition and showed us photos of her father. Leon Garnczarski, born in 1911 in Częstochowa, Poland, survived the Łódź ghetto and several concentration camps. As a displaced person, he came to the Jewish Assembly Center in #Ainring after the end of the war, where he met his future wife. The two planned to emigrate to America, but decided to stay at the last moment. Garnczarski began working in the Favorite Bar and the Roxy Bar in Munich's Goethestrasse and moved to Munich with his family in 1962. Fotos: (1) Abschied vor dem geplanten Aufbruch nach Amerika von Frau und Tochter, München 1949 © Privatbesitz; (2) Leon Garnczarski vor der Bar Roxy, zwischen 1961 und 1963, © Privatbesitz

Update München Displaced // Jüdisches Krankenhaus (English below)

Nach Kriegsende war der Bedarf nach einer...

Update München Displaced // Jüdisches Krankenhaus (English below) Nach Kriegsende war der Bedarf nach einer medizinischen Infrastruktur für ehemals NS-Verfolge groß. Deshalb wurde 1946 ein UNRAA-Hospital im Gymnasium Max-Josef-Stift eröffnet. Hier konnten unter anderem Jüdinnen und Juden, die sich nicht von deutschen Ärzt*innen behandeln lassen wollten, medizinische Versorgung erhalten. Später wurde das Krankenhaus als jüdisches Krankenhaus geführt. Ein Patient war Samuel Pioro, der 1949 ins Jüdische Krankenhaus kam. Nach einem Besuch in der Ausstellung #MuenchenDisplaced machte seine Tochter uns auf eine einzigartige Fotosammlung in der Sammlung des Jüdischen Museums Berlin (@juedischesmuseumberlin) aufmerksam. Bilder daraus könnt ihr auf unserem #Blog ansehen. / After the end of the war, there was a great need for medical infrastructure for former Nazi victims. Therefore, in 1946, a UNRAA hospital was opened in the Max-Josef-Stift Gymnasium. Here, among others, Jewish patients who did not want to be treated by German doctors could receive medical care. Later, the hospital was run as a Jewish hospital. One of the patients was Samuel Pioro, who came to the Jewish Hospital in 1949. After visiting the #MuenchenDisplaced exhibition, his daughter drew our attention to a unique photo collection in the collection of the Jewish Museum Berlin (@juedischesmuseumberlin). You can see pictures from it on our #Blog. B! (#Bildbeschreibung im Alternativtext) Foto: Krankensaal mit Patienten im jüdischen Krankenhaus München-Bogenhausen, München ca. 1. April 1949 – 31. Mai 1951; Jüdisches Museum Berlin, Inv.-Nr.2014/381/27 #DisplacedPersons #MuenchenDisplaced

Kalender

Rundgang durch die aktuelle Ausstellung empfohlen für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren
Teilnahme im Eintrittspreis enthalten
Bitte vorab anmelden
Rundgang empfohlen für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren
Teilnahme im Eintrittspreis enthalten
Bitte vorab anmelden
Rundgang für Senior*innen
Teilnahme im Eintrittspreis enthalten
Bitte vorab anmelden
Jüdisches München – Fragmente aus Vergangenheit und Gegenwart
Save the Date: Ausstellungseröffnung der Ausstellung „Bildgeschichten. Münchner Jüdinnen und Juden im Porträt“
Angebot in DGS
kostenlos

Unser Museum

Das Jüdische Museum München ist ein lebendiger Ort für die Vielfalt jüdischer Geschichte und Kultur, für die Unterschiedlichkeit jüdischer Lebenswelten und Identitäten und die Beschäftigung mit Themen der Migration und Teilhabe.

Unser Schaufenster

Stitzenkanne mit Brauerstern

Stitzenkanne mit Brauerstern

Künstler_in/Provenienz: Rechte unbekannt
Material: Steinzeug; geritzt, kobaltbemalt
Ort: Westerwald
Jahr: um 1880

Seder-Teller Joint Employment Board

Seder-Teller

Künstler_in/Provenienz: Joint Employment Board
Material: Steinzeug
Ort: Marktredwitz
Jahr: 1948

Tora-Krone - Fa. Lazarus Posen Witwe

Tora-Krone

Künstler_in/Provenienz: Lazarus Posen Witwe und Bruckmann & Söhne
Material: Silber
Ort: Frankfurt/M.
Jahr: um 1900

Tora-Mantel aus der Hauptsynagoge München 1887 / 1888

Tora-Mantel aus der Hauptsynagoge München

Künstler_in/Provenienz: unbekannt
Material: Seide, Leinen, Baumwolle, Metallfäden
Ort: München
Jahr: 1887/1888

Eduard Bloch (1867-1935) - Künstler: Emil Elias Königsberger um 1930

Eduard Bloch (1867-1935)

Künstler_in/Provenienz: Emil Elias Königsberger (1868-1945)
Material: Öl auf Leinwand
Ort: München
Jahr: um 1930

Öl auf Leinwand - Ghettomädchen - Stanislaus Bender

»Ghettomädchen«

Künstler_in/Provenienz: Stanislaus Bender (1882–1975)
Material: Öl auf Leinwand
Ort: München
Jahr: um 1915

Dalli Dalli-Ein Fragespiel für Schnelldenker-Noris - Spiele Georg Reulein GmbH & Co. KG

»Dalli Dalli. Ein Fragespiel für Schnelldenker«

Künstler_in/Provenienz: Noris Spiele Georg Reulein GmbH & Co. KG
Material: Karton, Papier, Holz, Plastik
Ort: Fürth
Jahr: um 1980

Fußball Chanukka-Leuchter - Israel Giftware Designs

Fußball Chanukka-Leuchter

Künstler_in/Provenienz: Israel Giftware Designs
Material: Porzellan
Ort: o.O./China
Jahr: 2006

Chanukka-Leuchter - Fa. Josef Neuburger um 1900

Chanukka-Leuchter

Künstler_in/Provenienz: Fa. Josef Neuburger
Material: Messing
Ort: München
Jahr: um 1900