Wer bin ich? Wer sind wir?

Objekt des Künstlers Joseph Sassoon Semah: Zwischen zwei Stühlen schwebt ein alter persischer Teppich der mit einem jüdischen Gebetsschal, einem Tallit umwickelt ist.
Joseph Sassoon Semah, GiLGUL ShaTIaCh Carpet (Reincarnation) Rolling, 1983. Foto: Eva Jünger / JMM

Fortbildung für Lehrkräfte

Religionssensible Zugänge zu Vielfalt und Identität am Beispiel der Ausstellung „Yalla“ im Jüdischen Museum München

Der Workshop führt ein in die religiöse und weltanschauliche Pluralität in Bayern. Über die Auseinandersetzung mit eigenen biographischen Erfahrungen werden religions- und diversitätssensible Zugänge erschlossen. Beispielhaft wird die Vermittlungsarbeit des Jüdischen Museums München in Bezug auf das Judentum vorgestellt. Die aktuelle Ausstellung „Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen” im Jüdischen Museum München regt dazu an, sich mit Fragen nach der eigenen Identität auseinander zu setzen. Wer bin ich? Was prägt mich? Wo erfahre ich Anerkennung? Was gibt meinem Leben Sinn? Das sind die Fragen, die Schülerinnen und Schüler beschäftigen. Es geht darum Lernprozesse zu gestalten, die Vielfalt sichtbar machen, ohne in Stereotype zu verfallen.

Referentinnen: Sapir von Abel, Kuratorin für Kulturvermittlung und Bildung am Jüdischen Museum München; Mirjam Elsel, Pfarrerin und Beauftragte für interreligiösen Dialog der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, Weiterbildung in der Kunst des Biografischen Arbeitens

Die Ausstellung „Yalla” ist noch bis Februar 2027 zu sehen. Für Schulklassen (ab 9. Klasse) werden Führungen angeboten.