Mizrahi Music Kiosk

Musiktalk mit Yasmin Tal, Sapir von Abel & Sebastian Reier im Rahmen der Ausstellung „Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen“

Mizwasfürmusik? In der Tat ist Mizrahi Music ein in München selten gehörtes Genre. Ursprünglich steht der Begriff für die Musik von Jüd*innen, die nach 1948 aus arabischen Ländern wie Jemen, Libyen, Irak, Ägypten, Marokko, Tunesien und sogar Georgien vertrieben wurden und in Israel einwanderten. Dort aber sorgte die Mehrheitsgesellschaft für die Kulturproduktion und hörte vornehmlich europäische Musik.

Und so entstand Mizrahi Musik in Nischen, in Tavernen und Bars von Haifa und Jaffa, in Verbindung mit frischen Einflüssen aus Jazz und Rock sowie traditionellen Instrumenten aus der Maghreb/Levante-Region, aufgenommen und verkauft im Untergrund.

Zwischen Welterfolgen und systematischer Marginalisierung hat es die Mizrahi Musik in den Mainstream geschafft. Wie es um die Anerkennung in der sogenannten Leitkultur aussieht, erörtern Sapir von Abel, Yasmin Tal und Sebastian Reier: Mit Musik, Anekdoten und sehr viel Wohnzimmeratmosphäre entsteht ein Music-Kiosk, der viele Horizonte erweitern wird.

Um 17 Uhr ist das Publikum zum Kuratorinnenrundgang durch die Ausstellung “Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen” bei uns im Museum eingeladen. Anmeldung über den Ticketshop

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. 

 

 

Eintritt
frei

Veranstaltungsort
Habibi Kiosk, Maximilianstraße 26, 80539 München

Veranstalter
Eine Veranstaltung im Kooperation mit dem Habibi Kiosk der Münchner Kammmerspiele