Yalla.

Arabisch-jüdische Berührungen
Die Geschichte von Jüdinnen und Juden in Nordafrika und Westasien ist von enger kultureller Nähe zu ihrem arabischen Umfeld geprägt – von gemeinsamen Sprachen, Musik- und Denktraditionen ebenso wie von Brüchen, Ausgrenzung und Gewalt. Diese geteilte Vergangenheit wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts zunehmend ideologisch überformt oder verdrängt.
Die Ausstellung versammelt sieben Künstler*innen jüdischer Herkunft mit familiären Wurzeln in Nordafrika und Westasien – darunter Ägypten, Irak, Libanon und Marokko –, deren Arbeiten persönliche Erinnerungen mit historischen Erfahrungen von Exil, Verlust und gesellschaftlicher Marginalisierung verbinden. So entsteht ein vielstimmiger Raum, in dem Vergangenheit bis in die Gegenwart nachwirkt und Zugehörigkeit als bewegliche, oft widersprüchliche Erfahrung zwischen Kulturen, Sprachen und Erinnerungen sichtbar wird.
Es sprechen
- Dr. Florian Roth, Stadtrat der Landeshauptstadt München in Vertretung des Oberbürgermeisters
- Jutta Fleckenstein, Stellv. Direktorin Jüdisches Museum München
- Irene Aue-Ben-David, Direktorin Jüdisches Museum Hohenems
- Ulrike Heikaus, Kuratorin Jüdisches Museum München
- Sapir von Abel, Kuratorin Kulturvermittlung Jüdisches Museum München
Die Eröffnungsreden werden in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.
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Entry
frei
Organizer
Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems in Kooperation mit dem Jüdischen Museum München