Jüdische Isarvorstadt

Wiederhergestellter Innenraum der Synagoge Reichenbachstraße, 2025, Foto: Thomas Dashuber/synagoge-reichenbach.de
Wiederhergestellter Innenraum der Synagoge Reichenbachstraße, 2025, Foto: Thomas Dashuber/synagoge-reichenbach.de

Spaziergang mit Besichtigung der Synagoge Reichenbachstraße

Im Hinterhof der Reichenbachstraße 27 befindet sich ein historisches Baudenkmal:
Die Synagoge Reichenbachstraße. Ein Bau, der den Ideen der Neuen Sachlichkeit verpflichtet ist und vom Architekten Gustav Meyerstein 1931 für die meist osteuropäischen Einwander*innen der umliegenden Isarvorstadt errichtet wurde.

Während der Novemberpogrome 1938 verwüsteten Nationalsozialisten auch diese Synagoge. Im Mai 1947 weihten die Überlebenden der Schoa sie wieder ein und bis 2006 blieb sie die Hauptsynagoge der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

2013 ergriff Rachel Salamander die Initiative zur Sanierung der Synagoge und gründete gemeinsam mit Ron C. Jakubowicz den Verein Synagoge Reichenbachstraße. Seit 2021 wurde die Synagoge umfangreich saniert und in den baulichen Zustand von 1931 rückgebaut.

Im September 2025 fand die Feier zur Wiederherstellung statt.

Anmeldung erforderlich über den Ticketshop, jede teilnehmende Person muss einzeln namentlich angemeldet werden. Bitte halten Sie Ihren Personalausweis bereit. Ihr Teilnahmeticket erhalten Sie vor Rundgangsbeginn an der Museumskasse. Aktuell ist die Anmeldung für Termine im Mai möglich. 

Haben Sie Fragen? Gern stehen wir Ihnen telefonisch unter +49 89 233 29402 oder via E-Mail zur Verfügung.

Entry
frei

Venue
Treffpunkt: Foyer, Jüdisches Museum München. Das Angebot ist nicht barrierefrei. Wir gehen längere Strecken durch die Isarvorstadt. Der Rundgang endet wieder am Museum.

Organizer
Jüdisches Museum München und Verein Synagoge Reichenbachstraße e.V.