Yalla

Hori Izhakis Installation, weiß bemalter Baum
Hori Izhaki, ETZA – To Plant a Memory, 2023, Foto: Eva Jünger / Jüdisches Museum München

Arabisch-jüdische Berührungen

Die Geschichte von Jüdinnen und Juden in Nordafrika und Westasien ist von enger kultureller Nähe zu ihrem arabischen Umfeld geprägt – von gemeinsamen Sprachen, Musik- und Denktraditionen ebenso wie von Brüchen, Ausgrenzung und Gewalt. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde diese geteilte Vergangenheit zunehmend ideologisch überformt oder verdrängt.

Die Ausstellung versammelt sieben Künstler*innen jüdischer Herkunft mit familiären Wurzeln in Nordafrika und Westasien, deren Arbeiten persönliche Erinnerungen mit historischen Erfahrungen von Exil, Verlust und gesellschaftlicher Marginalisierung verbinden. So entsteht ein vielstimmiger Raum, in dem Vergangenheit bis in die Gegenwart nachwirkt und Zugehörigkeit als bewegliche, oft widersprüchliche Erfahrung zwischen Kulturen, Sprachen und Erinnerungen sichtbar wird.

Buchbar für die Dauer der Ausstellung bis 28.02.2027

Rundgang empfohlen für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren

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Dauer
60 Min.

Kosten
bis 5 Personen: 30 €
bis 25 Personen: 60 €

zzgl. Eintritt: 6 € / 3,60 € ermäßigt, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

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