Immer wieder anders!

"Tora, Chuppa, gute Taten"
Programm zur Wechselausstellung
"Alles hat seine Zeit. Rituale gegen das Vergessen"


„Er möge heranwachsen zum Studium der Tora, zur Ehe und zu guten Taten“ - dieser Segenswunsch für einen neugeborenen Jungen führt die Schülerinnen und Schüler in diesem Vermittlungsprogramm zu wichtigen Stationen im Leben von jüdischen Kindern und Erwachsenen. Wir finden gemeinsam heraus, welche Wünsche die Eltern ihrem Sohn mit auf den Lebensweg geben, wie Leckereien den ersten Schultag versüßen, warum der Bräutigam während der Hochzeit ein Glas zertritt und vieles mehr.

Empfohlen für SchülerInnen von der 3. bis zur 7. Jahrgangsstufe
max. 25 teilnehmende SchülerInnen
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 49 €
Der Eintritt ist für SchülerInnen und begleitende Lehrkräfte frei.

"Eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen"
Programm zur Wechselausstellung
"Alles hat seine Zeit. Rituale gegen das Vergessen"


Viele jüdische Feiertage und Rituale halten Erinnerungen wach an die Zerstörung des Tempels und an biblische Erzählungen und geben diese von Generation zu Generation weiter.
In diesem Vermittlungsprogramm informieren sich die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel darüber, wie die Schaufäden des Gebetsmantels gläubige Juden zur Einhaltung der Gebote mahnen und wie das Laubhüttenfest die Wüstenwanderung der Israeliten in Erinnerung ruft.

Empfohlen für SchülerInnen von der 8. bis zur 12. Jahrgangsstufe
max. 25 teilnehmende SchülerInnen
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 49 €
Der Eintritt ist für SchülerInnen und begleitende Lehrkräfte frei.

Informationen zur Wechselausstellung

"Erinnern und Vergessen"
Programm zur Wechselausstellung
"Alles hat seine Zeit. Rituale gegen das Vergessen"


Beispiele von Ritualen und Feiertagen aus der aktuellen Wechselausstellung Alles hat seine Zeit. Rituale gegen das Vergessen werfen Fragen auf zu Strategien und Motivationen des Erinnerns.
Die Schülerinnen und Schüler machen sich Gedanken darüber, welche Ereignisse im kollektiven Gedächtnis bleiben, während andere gezielt vergessen gemacht werden.
Die jüdische Künstlerin Quintan Ana Wikswo hat sich in ihrem Projekt SONDERBAUTEN mit der ritualisierten Erinnerung an die Schoa beschäftigt und sich künstlerisch und literarisch mit dem oft vergessenen Thema der sexuellen Gewalt gegen Frauen, hier am Beispiel des Lager-Bordells im Konzentrationslager Dachau, auseinandergesetzt.
Empfohlen für P-Seminare, SchülerInnen der 11. und 12. Jahrgangsstufe
Inhalt und Ablauf des Vermittlungsprogramms können in Absprache mit der Kulturvermittlerin individuell auf das jeweilige P-Seminar zugeschnitten werden.
Der Eintritt ist für SchülerInnen und begleitende Lehrkräfte frei.

Informationen zur Wechselausstellung

Buchung

Anne Uhrlandt, Besucher- und Veranstaltungsservice
fuehrungen.jmm@muenchen.de
Tel.: (089) 233 – 2 82 91

Beratung

Elisabeth Schulte, Kulturvermittlung
vermittlung.jmm@muenchen.de
Tel.: (089) 233 – 2 82 98

Exklusive Sonderöffnungszeiten für Schulklassen

Für Schulklassen gibt es die Möglichkeit, dienstags bis freitags das Museum auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten von 8:30 bis 10:00 Uhr zu besuchen.