Das Jüdische Museum München zwischen Synagoge und jüdischem Gemeindezentrum © Martin Foddanu
Das Jüdische Museum München zwischen Synagoge und jüdischem Gemeindezentrum © Martin Foddanu

Architektur – Das Jüdische Zentrum am St.-Jakobs-Platz

In direkter Nachbarschaft zu Marienplatz und Viktualienmarkt am St.-Jakobs-Platz befindet sich ein einzigartiges architektonisches Ensemble, das in seiner Lebendigkeit und Vielseitigkeit die Münchner Stadtgesellschaft entscheidend prägt:

Das Jüdische Zentrum, bestehend aus der 2006 eingeweihten Hauptsynagoge, dem Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und dem 2007 eröffneten Jüdischen Museum München, das in der Trägerschaft der Landeshauptstadt München liegt.

Das Architektenteam Wandel, Hoefer, Lorch konnte mit seinem Wettbewerbsbeitrag - den drei eigenständigen, kubisch gestalteten Gebäuden - überzeugen. Die kunstvolle Schaffung einer architektonischen Einheit trotz dreier voneinander losgelöster Gebäude, gelingt vor allem durch die Verwendung des Travertin-Steins aus der Schwäbischen Alb als verbindendem Baumaterial. Auch wird der Eindruck der Einheitlichkeit durch die miteinander korrespondierende Formensprache unterstützt und durch Blickachsen und Passagen zwischen den drei Gebäuden für die Öffentlichkeit erlebbar gemacht.

Bauherren Jüdisches Museum München und Platzgestaltung:
Landeshauptstadt München

Bauherren Synagoge und Gemeindezentrum:
Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Architektur Synagoge, Gemeindezentrum und Jüdisches Museum München:
Wandel Hoefer Lorch Architekten, Saarbrücken

Platzgestaltung St.-Jakobs-Platz:
Regina Poly, Garten- und Landschaftsarchitektin, Berlin

Ein Museum der Landeshauptstadt München