Im Land des Vergessens –

Im Land des Vergessens

Erinnerungen an jüdisches Leben in Unterfranken Deutschland 1985

Filmpräsentation und Gespräch

Die 1985 im Auftrag des Bayerischen Fernsehens entstandene Dokumentation »Im Land des Vergessens« von Gabriel Heim ist eine der ersten filmischen Annäherungen an das jüdische Leben in Bayern vor der Schoa. Er begibt sich auf die Spur ehemaliger jüdischer Landgemein­den mit ihren Synagogen und Friedhöfen und porträtiert aus der Emigration zurückgekehrte jüdische Unterfranken.

Die als Begleitprogramm zur aktuellen Ausstellung des Jüdischen Museums München »Sieben Kisten mit jüdischem Material – Von Raub und Wiederent­deckung 1938 bis heute« gezeigte Dokumentation ist damit auch ein Zeitdokument, das am Anfang einer Entwicklung stand, die jüdische Geschichte und Kultur Bayerns wieder in das historische Gedächtnis zurückführte.

Im Anschluss führt Andreas Bönte (Bayerisches Fernsehen) ein Gespräch mit dem Filmautor Gabriel Heim und dem Würzburger Historiker Dr. Roland Flade.

Anmeldung:
Tel. +49 89 280013

Einlass und Abendkasse ab 18.30 Uhr

Preis
Eintritt: 8 €

Veranstalter
Eine Veranstaltung der Literaturhandlung in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk und dem Jüdischen Museum München im Rahmen der Ausstellung »Sieben Kisten mit jüdischem Material – Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute«.

Ein Museum der Landeshauptstadt München