Gespaltene Gesellschaft

Gespaltene Gesellschaft – Wer muss wie mit wem worüber reden?

Wer muss wie mit wem worüber reden?

Podiumsgespräch

1995 schuf der Bildhauer Rudolf Wachter eine Tischskulptur, an der sich sechs Menschen versetzt gegenüber sitzen können. Er nannte sein Kunstwerk »Tisch für ein Kunstgespräch oder die Kunst, aneinander vorbeizureden«. Diese „skulpturale Ausgangshaltung“ wird in der Dialogreihe »Ver_setzt. Sechs Orte – sechs Themen – ein Tisch« neu inszeniert. An sechs gesellschaftlich und kulturell relevanten Orten in München lädt die Tischskulptur Wachters zum Gespräch ein.

Am fünften Abend dieser Reihe werden Mirjam Zadoff (Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München), Verena Weidenbach (freie Publizistin und Übersetzerin), Per Leo (Historiker und Autor von »Mit Rechten reden«) und Boaz Levin (Künstler, Publizist und freier Kurator) über Spaltungstendenzen in der Gesellschaft und die Möglichkeiten, sie zu überwinden, diskutieren und sich dabei in der Kunst üben, nicht aneinander vorbeizureden.

Die Moderation übernimmt Matthias Drobinski (Redakteur, Süddeutsche Zeitung).

Einlass ab 18.30 Uhr

Eintritt
kostenlos

Veranstaltungsort
Jüdisches Museum München

Veranstalter
Eine Veranstaltung der Evangelischen Stadt­akademie in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München und dem Jüdischen Museum München.

Ein Museum der Landeshauptstadt München