Von der Isar nach Jerusalem

Gabriella Rosenthal (1913–1975) – Zeichnungen

Von der Isar nach Jerusalem – Gabriella Rosenthal

Von der Isar nach Jerusalem

Gabriella Rosenthal (1913–1975) – Zeichnungen

Von der Isar nach Jerusalem
Gabriella Rosenthal (1913–1975) – Zeichnungen

18. MÄRZ bis 2. AUGUST 2020 | geöffnet ab 12. MAI 2020

Eine Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum München.

Die Ausstellung
Inspiriert von dem französischen Illustrator Honoré Daumier, von Wilhelm Busch und auch Walter Trier zeugen Gabriella Rosenthals Werke von einem alltagsnahen, heiteren und liebevollen Blick auf das spannungsreiche und vielfältige Leben in Jerusalem zwischen 1935 und 1955. Gleichzeitig verweist sie mit feinsinnigem Humor auf ihre bayerische Vergangenheit. Sie zeichnete...

Von der Isar nach Jerusalem
Gabriella Rosenthal (1913–1975) – Zeichnungen

18. MÄRZ bis 2. AUGUST 2020 | geöffnet ab 12. MAI 2020

Eine Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum München.

Die Ausstellung
Inspiriert von dem französischen Illustrator Honoré Daumier, von Wilhelm Busch und auch Walter Trier zeugen Gabriella Rosenthals Werke von einem alltagsnahen, heiteren und liebevollen Blick auf das spannungsreiche und vielfältige Leben in Jerusalem zwischen 1935 und 1955. Gleichzeitig verweist sie mit feinsinnigem Humor auf ihre bayerische Vergangenheit. Sie zeichnete Vertreterinnen und Vertreter aller in Jerusalem lebenden Ethnien, Religionen und sozialen Schichten. Mit einem Augenzwinkern beleuchten ihre Skizzen den Alltag ihres Umfelds, ohne dabei gesellschaftspolitische Probleme auszusparen oder zu beschönigen.

Die in München geborene Gabriella Rosenthal entwickelte ihr künstlerisches Talent bereits in frühester Jugend: Während sie im Antiquariat ihres Großvaters Jacques Rosenthal mithalf, vertiefte sie ihr Kunstverständnis und schärfte gleichzeitig ihre künstlerischen und sprachlichen Talente. 1935 heiratete sie den Münchner Schriftsteller und Religionspublizisten Fritz Rosenthal, später unter dem Namen Schalom Ben-Chorin bekannt. Unmittelbar nach der Hochzeit migrierte das zionistisch überzeugte Brautpaar nach Jerusalem. Dort begann Gabriella Rosenthal ihren gänzlich neuen Alltag künstlerisch festzuhalten. Vor allem ihre Zeichnungen, aber auch pointierte feuilletonistische Texte veröffentliche sie erfolgreich in verschiedenen Zeitungen. Darüber hinaus entwarf sie ein Kochbuch für arabische Gerichte, entwickelte Motive für Keramikfliesen, illustrierte eine Esther-Rolle und arbeitete als Zeichenlehrerin und Touristenführerin.

Kuratorin
Chana Schütz

Projektkoordination
Lilian Harlander

Gestaltung
Amelie Thierfelder

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Ausstellungszeit

18. März - 2. August 2020

Mitwirkende

Projektkoordination: Lilian Harlander

Gestaltung

Amelie Thierfelder

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Ausstellungsansicht "Von der Isar nach Jerusalem" Foto: Franz Kimmel
Ausstellungsansicht "Von der Isar nach Jerusalem" Foto: Franz Kimmel
Ausstellungsansicht "Von der Isar nach Jerusalem" Foto: Franz Kimmel
Ausstellungsansicht "Von der Isar nach Jerusalem" Foto: Franz Kimmel
Ausstellungsansicht "Von der Isar nach Jerusalem" Foto: Franz Kimmel
Ausstellungsansicht "Von der Isar nach Jerusalem" Foto: Franz Kimmel
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PUBLIKATION

Der Katalog zur Ausstellung

Von der Isar nach Jerusalem: Gabriella Rosenthal (1913–1975) – Zeichnungen

Die Zeichnungen von Gabriella Rosenthal (1913–1975) sind ihr ganz persönlicher Blick auf das Alltägliche im ethnisch, religiös und sozial vielfältigen Jerusalem vor und kurz nach der Gründung des Staates Israel: Bilder aus einer vergangenen Zeit, die an der Möglichkeit eines sozialen Nebeneinanders in der multikulturellen und spannungsreichen Gesellschaft des Heiligen Landes festhielten.

Gabriella Rosenthal, Mutter von Rabbiner Tovia Ben-Chorin, wurde in München geboren. 1935 zog sie mit ihrem Mann, Schalom Ben Chorin, nach Jerusalem. Ihre Arbeiten in Aquarell und Tusche, viele davon abgedruckt in ihrer wöchentlichen Rubrik „Palestine People“ der englischsprachigen Tageszeitung „Palestine Post“, erzählen vom multikulturellen Alltag der verschiedenen ethnischen Gruppen.
Mit Beiträgen von Rabbiner Tovia Ben Chorin und Adina Ben Chorin, Kathrin Schwarz, Stephan Kummer, Anja Siegemund und Chana Schütz.

Es war einmal in Jerusalem. Zeichnungen.
Palestine / Israel 1938–1955
Mit deutschen und englischen Beiträgen.
Herausgegeben von Chana Schütz, Anja Siegemund, unter Mitarbeit von Stephan Kummer
Hentrich & Hentrich Verlag, Berlin Leipzig 2019
104 Seiten,  Klappenbroschur 108 Abbildungen, 18 €

ISBN 978-3-95565-310-1

Ein Museum der Landeshauptstadt München