Sammelbilder 02

Sammel- bilder [02]

Nichts als Kultur – Die Pringsheims

Sammelbilder [02]
Nichts als Kultur – Die Pringsheims

Die Ausstellung »Nichts als Kultur – Die Pringsheims« erinnert an eine der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen Münchens vor 1933. Der Mathematiker Alfred Pringsheim (1850-1941) machte sein Palais in der Arcisstraße zu einem kulturellen Mittelpunkt Münchens, in dem neben seiner Majolika- und Silbersammlung auch ein großer Wandfries des Malers Hans Thoma (1839-1924) zu bewundern war. Reste der nach 1933 gewaltsam zerstreuten Kunstsammlung sowie der Thoma-Fries sind nun erstmals seit über siebzig Jahren in München zu sehen und erinnern an das Schicksal des Schwiegervaters von Thomas Mann.

Sammelbilder [02]
Nichts als Kultur – Die Pringsheims

Die Ausstellung »Nichts als Kultur – Die Pringsheims« erinnert an eine der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen Münchens vor 1933. Der Mathematiker Alfred Pringsheim (1850-1941) machte sein Palais in der Arcisstraße zu einem kulturellen Mittelpunkt Münchens, in dem neben seiner Majolika- und Silbersammlung auch ein großer Wandfries des Malers Hans Thoma (1839-1924) zu bewundern war. Reste der nach 1933 gewaltsam zerstreuten Kunstsammlung sowie der Thoma-Fries sind nun erstmals seit über siebzig Jahren in München zu sehen und erinnern an das Schicksal des Schwiegervaters von Thomas Mann.

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Ausstellungszeit

23. März – 10. Juni 2007

Kuratorin

Emily D. Bilski

Mitarbeit

Juliette Israël

Gestaltung

Architekt Martin Kohlbauer, Wien

Kuratorin

Emily D. Bilski
Mitarbeit: Juliette Israël

Gestaltung

Architekt Martin Kohlbauer, Wien

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Ausstellung Sammelbilder 02

PUBLIKATION

Der Katalog zur Ausstellung

Dieser Band erinnert an die herausragende Sammlung von Majolika, Goldschmiedearbeiten der Renaissance und deutscher Malerei des 19. Jahrhunderts, die von dem Mathematiker Alfred Pringsheim und seiner Frau Hedwig, geb. Dohm zusammengetragen wurde. Das Haus der Pringsheims in der Münchener Arcisstraße 12 - dessen Musiksaal mit einem Wandfries von Hans Thoma ausgestattet war, galt als einer der wichtigsten Treffpunkte der kulturellen und intellektuellen Elite in München um 1900. Die Eröffnungsausstellung des jüdischen Museum München versammelte Werke, die ehemals aus der Pringsheim Sammlung stammten: neben Familienporträts der Pringsheims von Franz von Lenbach und Friedrich August Kaulbach kann man Abschnitte des Thoma-Fries, herausragende Exemplare von Tafelsilber aus der Renaissance und italienischer Majolika bewundern.

ISBN 978-3-938832-17-2

 

 

…sowie besonders mit der Präsentation der eindrucksvollen Majolika- und Silbersammlung Alfred Pringsheims, gelingt Bernhard Purin ein fulminanter Auftakt.
Die Welt, 23. März 2007
Nun ist im zweiten Stock des Jüdischen Museums für kurze Zeit der Salon der Pringsheims wiederauferstanden – als Ahnung und Schattenriss, als Installation und Objekteschau.
Süddeutsche Zeitung, 22. März 2007
Ein Museum der Landeshauptstadt München