Von der Isar nach Jerusalem

Gabriella Rosenthal, Ein schmaler Grat, 1946

Gabriella Rosenthal (1913–1975) – Zeichnungen

Die in München geborene Gabriella Rosenthal migrierte zusammen mit ihrem Mann, Schalom Ben-Chorin, nach Jerusalem. Was sie umgab, hielt sie in Zeichnungen und feuilletonistischen Texten fest. Ihre Werke zeugen von einem alltagsnahen, heiteren und liebevollen Blick auf das spannungsreiche und vielfältige Jerusalemer Leben zwischen 1935 und 1955. Ob „Kibbuzniks“, „Jeckes“ und Chassiden in traditioneller Kleidung, arabische Händler, Frauen in arabischen Gewändern oder mondäne Engländer: Vertreter aller in Jerusalem lebenden Ethnien, Religionen und sozialen Schichten tauchen in Rosenthals Arbeiten auf.

Der Rundgang durch die Ausstellung widmet sich dem Leben der Künstlerin Gabriella Rosenthal und lässt Raum, die verschiedenen Bewohnerinnen und Bewohner Jerusalems besser kennenzulernen. Er ist auch für Schulklassen geeignet.

Inhalte: Geschichte, Sozialkunde, Kunst, Religionslehre, 20. Jahrhundert, München, Britisches Mandatsgebiet Palästina/Israel, Migration, Identitäten Diversität/Vielfalt

Deutsch, Englisch und weitere Sprachen nach Verfügbarkeit

Themenrundgang für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren

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Dauer
ab 60 Min.

Kosten
ab 30 €
zzgl. Eintritt: 6 € / 3 € ermäßigt, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Teilnehmerzahl
max. 25 Personen

Buchung und Beratung:
fuehrungen.jmmmuenchende
Tel. +49 89 233 29402

Ein Museum der Landeshauptstadt München