»Sieben Kisten mit jüdischem Material«

Stark deformierter Behälter für Eruw­Mazzot Museum für Franken, 2016

Einer Geschichte von Raub und Wiederentdeckung auf den Fersen

In einem Würzburger Museumsdepot wurden unlängst jüdische Ritualgegenstände entdeckt, die während des Novemberpogroms 1938 in mehreren Synagogen beschlagnahmt worden waren.
In diesem partizipativen Programm können die Schüler_innen die Gegenstände selbst erforschen und ihre Geschichten nachvollziehen. Dabei kommen sie in Kontakt mit zerstörter jüdischer Kultur in Unterfranken sowie einzelnen Familienschicksalen, aber auch mit der Habgier des NS-Regimes und der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg.

Inhalte: Ethik, Religionslehre, Geschichte, Sozialkunde, jüdisches Leben vor 1933, Geschichte des Nationalsozialismus, Novemberpogrome,
Deportationen, Forschungswerkstatt, quellenkritische Arbeitstechniken, Provenienzforschung, Erinnerungskultur

Angebot bis 01.05.2019 buchbar.

Bildungsprogramm empfohlen ab der 9. Jahrgangsstufe

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Zielgruppe
Empfohlen für weiterführende Schulen

Dauer
ab 90 Minuten

Kosten
ab 45 €

Teilnehmerzahl
max. 25 Schüler_innen

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Anfrage

Ein Museum der Landeshauptstadt München