Wechselausstellung: single

Kurt Landauer Fanshop im Jüdischen Museum München, Foto: Franz Kimmel

Kurt Landauer Fanshop im Jüdischen Museum München, Foto: Franz Kimmel

Dienstag, 07. Oktober, 2014

Fanshop Kurt Landauer

7. bis 2. November 2014
Installation im Foyer
Eine Installation zum Trans-Media Projekt Landauer von BR, ARD Degeto, WDR und Zeitsprung Pictures


Kurt Landauer hat bayerische Fußballgeschichte geschrieben. Er führte den FC Bayern München 1932 zur ersten Deutschen Meisterschaft. Das Bayerische Fernsehen würdigt nun das Leben des Bayern-Präsidenten, neben einer Erzählwelt zum Mythos Landauer im Web, mit einem Spielfilm und einer Dokumentation, die im Oktober ausgestrahlt werden. Hierzu eröffnet das Jüdische Museum München einen temporären Fanshop zu der bedeutenden Münchner Persönlichkeit.



Geboren 1884 in Planegg, war Kurt Landauer ab 1901 als Spieler für den FC Bayern aktiv, 1913 wurde er erstmals Präsident. Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933 war Landauer wegen seiner jüdischen Herkunft gezwungen, als Präsident zurückzutreten.
Er überlebte die Schoa im Exil in Genf, während seine Geschwister Paul, Franz, Leo und Gabriele ermordet wurden. Kurt Landauer gehörte zu den wenigen Emigranten, die nach 1945 trotz der schmerzhaften Erfahrung in ihre Heimat zurückkamen und blieben.
„Sein Fussballverein“, der FC Bayern, war eine Verbindung zu seinem Leben vor 1933 und er wurde erneut Vereinspräsident.


Die Installation im Foyer zeigt für Fans des FC Bayern-Präsidenten und Interessierte mit historischen Objekten, aber auch Requisiten aus dem Spielfilm unterschiedliche Facetten Kurt Landauers – als Fußballbegeisterter, als Bayer und als Jude. Außerdem können mit der "Landauer-App" des Bayerischen Rundfunks die Münchner Orte aus dem Leben Kurt Landauers virtuell begangen und vor dem Hintergrund des historischen Zusammenhangs erlebt werden.


Kuratorin: Jutta Fleckenstein


Eine Installation in Zusammenarbeit mit der FC Bayern Erlebniswelt und dem Bayerischen Rundfunk.
Sendetermin im Ersten , 15. Oktober 2014, 20.15 Uhr.


Mehr unter www.kurt-landauer.de