Wechselausstellung: single

Mittwoch, 06. Oktober, 2010

Einblicke – Ausblicke. Jüdische Kunsthistoriker in München

6. Oktober 2010 bis 6. März 2011


Sie haben in München studiert oder gearbeitet, als das nationalsozialistische Regime sie dazu zwang, aus der Heimat zu emigrieren. Die Kunsthistoriker Richard Krautheimer (1897-1994), Ernst Kitzinger (1912-2003) und Kurt Badt (1890-1973) bauten sich als jüdische Verfolgte in der Fremde eine neue Existenz auf. Ihnen war es möglich, ihre Tätigkeit - wenn auch zum Teil in veränderter Form - im Ausland fortzusetzen. Lili Heinemann (1897 - 1964) in Marokko oder Theodor Harburger (1887-1949) in Palästina konnten nicht mehr in ihrem angestammten Beruf Fuß fassen und mussten anderweitig ihren Lebensunterhalt verdienen. Münchner Kunsthistorikerinen und Kunsthistoriker spüren einer früheren Generation nach und präsentieren besonders signifikante Lebenswege und Schicksale. Die Ausstellung gliedert sich in zwei Teile. Am 14. Dezember 2010 eröffnete der zweite Teil der Ausstellung.


Am 25.01.2011 findet um 18 Uhr ein Curriculum Vitae zur Ausstellung statt. Als Gast wird an diesem Abend Professor Willibald Sauerländer anwesend sein.


Mehr dazu unter: www.kunstgeschichte.uni-muenchen.de/forschung/ausstellungsprojekte/index.html