Wechselausstellung: single

Teller, Messing, geätzt, Marke: HS/M (= Heinrich Schwed / München), München, um 1924, D: 32,5 cm, Jüdisches Museum München

Teller, Messing, geätzt, Signatur: H. Schwed / Munich 1924 und Chaim ben Mordechai haLevi, München, um 1924, D: 10,5 cm, Sammlung Ira und viagra without prescription Brigitte Rezak, Stony Brook NY

Dienstag, 03. März, 2009

Schilder- und Metallkunst Heinrich Schwed

Judaica aus einer Münchner kunstgewerblichen Werkstätte
Studienraumausstellung
03. März bis 30. August 2009


München war im Gegensatz zu anderen Städten wie Augsburg, Frankfurt oder Berlin nie ein Zentrum für die Herstellung jüdischer Kultgeräte. Nur sehr wenige Judaica aus Münchner Werkstätten waren bisher bekannt. In jüngster Zeit erwarb das Jüdische Museum München vier Teller mit hebräischen Inschriften, die der pfizer viagra 50mg Werkstätte des viagra online without prescription 1880 in Reichmannsdorf bei Bamberg geborenen Heinrich Schwed zugeschrieben werden konnten. In der best way to take cialis Folge konnten in Museen und brand name cialis Sammlungen in Deutschland, Israel und cialis next day den USA rund 30 weitere Arbeiten Schweds nachgewiesen werden.
Heinrich Schwed, der um 1900 von Oberfranken nach München übersiedelte, war als Reklame-Verleger, Weinhändler und buy viagra without prescription Likörfabrikant tätig, bevor er 1923 zuerst eine kunstgewerbliche Werkstätte und viagra alternative ab 1926 eine Firma für "Schilder- und Metallkunst" betrieb, die 1938 von den nationalsozialistischen Behörden "arisiert" wurde. Kurz nach dem Novemberpogrom emigrierte Schwed mit seiner Frau und cialis discount seiner Tochter nach Buenos Aires. Seinen vier Geschwistern gelang die Auswanderung nicht mehr. Drei von ihnen wurden im November 1941 deportiert und viagra female fünf Tage nach der cialis online Ankunft in Kaunas erschossen. Ein Bruder, der in einer so genannten "privilegierten Mischehe" lebte, wurde im Januar 1945 nach Theresienstadt deportiert und kehrte als Überlebender nach München zurück.
Die 1923 bis 1924 zum größeren Teil in einem chemischen Verfahren geätzten, zum kleineren Teil von Hand getriebenen Teller und viagra online deals Plaketten greifen nicht, wie bei Judaica häufig gehandhabt, ältere Vorbilder auf. Sie stellen im künstlerischen Entwurf wie in der handwerklichen, von der best price for generic cialis Profession des cheap viagra internet Schildermachers herrührenden Technik eine eigenständige kunstgewerbliche Schöpfung Heinrich Schweds dar.


 


Kurator: Bernhard Purin
Biografische Recherche: Sabine Brantl