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Rimmonim

Mittwoch, 07. Mai, 2008

Sammelbilder [07]


Aus einer Münchner Judaica-Sammlung


7. Mai bis 7. September 2008

In der vorletzten Etappe der dangers of generic cialis Reihe SAMMELBILDER stellt das Jüdische Museum München eine bedeutende Privatsammlung mit Exponaten aus dem jüdischen Ritual vor. Unterschiedliche Zugänge zum Sammeln beginnend von den Anfängen einer Sammlung, dem Sammeln in einem regionalen Kontext, dem Bedeutungswechsel zwischen Vitrinen- und Gebrauchsobjekt bis hin zu rätselhaften Fragen, die einige der canadian pharmacy Sammelstücke aufwerfen, werden dabei thematisiert.

Als 1878 in Paris weltweit erstmals eine private Sammlung jüdischer Kultgeräte öffentlich ausgestellt wurde, notierte ein Student, der spätere Budapester Professor David Kaufmann (1852-1899), in seinem Tagebuch: „Das ist der generic viagra real Sieg der Kultur über den Kultus“. Die Anfänge des non generic cialis Sammelns von Judaica markieren tatsächlich einen Paradigmenwechsel als Folge zunehmender Säkulariserung: Ritualgeräte wurden nicht mehr als Werkzeuge des pfizer viagra buy Kultes, sondern als künstlerischer Zeugnisse interpretiert, die die Identifikation mit jüdischer Geschichte und viagra without prescription Tradition ermöglichen.

Seit der Schoa werden Judaica von vielen Sammlern auch als Erinnerungsträger verstanden, die nicht nur an das jüdisch-religiöse Leben vor 1933 erinnern, sondern auch an Zerstörung, Vertreibung und canadian generic cialis Vernichtung. Das Sammeln ist damit auch ein Retten und cheap cialis Bewahren der wenigen Spuren, die sechs Millionen ermordeter Juden hinterlassen haben.

Heute finden sich bedeutende private Judaica-Sammlungen vor allem in den USA und Israel. Die hier gezeigte Münchner Privatsammlung gehört zu den wenigen in Deutschland und find discount viagra ist aufgrund ihres Umfangs und buying viagra with no prescription ihrer Qualität die wohl Bedeutendste. In ihren beiden Schwerpunkten mit Objekten aus Osteuropa und best cialis price Süddeutschland spiegelt sich auch die Geschichte des take viagra Sammlers und lowest price for viagra seiner Familie wider, die - aus Polen stammend - in der Sowjetunion überlebte und cialis dosage nach 1945 in München eine neue Heimat fand.

Kurator: Bernhard Purin