Im Zweistromland.

Schalom Ben-Chorins Leben zwischen Isar und Jordan


9. Juni bis 12. September 2010 

Ausstellung im Studienraum des Jüdischen Museums München


In einem fiktiven „Zweistromland“ zwischen Isar und Jordan suchte und fand der in München geborene Schriftsteller Schalom Ben-Chorin seine Heimat. Die meisten Veröffentlichungen hat Ben-Chorin in seiner Muttersprache verfasst. Diese Sprache war dem Entwurzelten nicht nur literarisches Ausdrucksmittel; sie bot auch Schutz und Rückzugsmöglichkeiten im Spannungsfeld von Entrechtung und Vertreibung, von Emigration und Integration.

Die Ausstellung zeigt bislang unbekannte Fotos und Dokumente aus dem Nachlass von Schalom Ben-Chorin.

Eine Ausstellung von Dr. Andreas Heusler, Stadtarchiv München in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum München.

Schalom Ben-Chorin, Jerusalem 1986