Veranstaltung: single

Dienstag, 13. September, 2011

Veranstaltungen im JMM Konstruierte Wahrnehmungen.
"Das Jüdische" als Stereotyp und Sinnstifter

13. September 2011, 18.00 - 20.00 Uhr


Foyer Jüdisches Museum München


Teilnahmegebühr 6,- €


Unter dem Motto "Philosophinnen in der Stadt" im Rahmen des XXII. Deutschen Kongress für Philosophie, der dieses Jahr in München stattfindet, wird sich die amerikanische Philosophin Susan Neiman gemeinsam mit der Kulturwissenschaftlerin Christina von Braun mit der Frage der Unumgänglichkeit konstruierter Wahrnehmungen im Alltag auseinandersetzen.


Zwar gehören Stereotype und Vereinfachungen zum Alltagsleben und es gibt sie überall. Doch wann sind sie als verallgemeinernde Zuschreibungen weitaus mehr als der Versuch, zwischen Bekanntem und Unbekanntem zu unterscheiden? Wo beginnt durch Stereotypisierung die Ausgrenzung und Stigmatisierung?


Die beiden Wissenschaftlerinnen werden sich in einem Gespräch unter der Moderation von C. Bernd Sucher über die Herkunft und die Auswirkungen konstruierten Wahrnehmens nicht zuletzt über "Jüdisches" austauschen und dabei auch die Frage nach der Zweckfähigkeit solchen Denkens für unseren Alltag stellen und miteinander diskutieren.


 


Um telefonische Voranmeldung unter -49-89-233-28291 wird gebeten.