Veranstaltung: single

Donnerstag, 08. Mai, 2014

Alexander Kluge:
30. April 1945
Der Tag, an dem Hitler sich erschoß und die Westbindung der Deutschen begann

8. Mai 2014, 20 Uhr


Der 30. April 1945, ein Tag, der Geschichte schreibt, ein Montag, letzter ausgeübter Werktag des Deutschen Reiches. Ihm folgen ein Feiertag und der Übergang von Resten der Staatsgewalt in Hände, die das einwöchige Niemandsland bis zur Kapitulation nicht mehr steuern. Es ist ein Tag voller Widersprüche und verwirrender Lebensgeschichten. In Berlins Mitte toben heftige Gefechte, die Rote Armee nimmt die Stadt in Besitz. Scheinbare Idylle dagegen in der Schweiz. In San Francisco formieren sich die Vereinten Nationen.
Alexander Kluge beschreibt in seinem Buch lokale und globale Verhältnisse. Die Frage, die sich überall stellt: Wie soll man auf den Umsturz der Verhältnisse angemessen reagieren? Martin Heidegger etwa, in der Abgeschiedenheit von Burg Wildenstein, greift auf Hölderlin zurück… Die Reaktionen und Entscheidungen vom 30. April 1945 reichen bis zu uns: In ihnen spiegelt sich, 69 Jahre danach, bereits auch die Gegenwart.


Alexander Kluge, damals 13 Jahre alt, stellt sein Buch (Suhrkamp Verlag) vor im Gespräch mit Rachel Salamander am Donnerstag, den 8. Mai 2014, 20 Uhr, Münchner Kammerspiele


In Zusammenarbeit mit den Münchner Kammerspielen.


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