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Donnerstag, 12. Dezember, 2013

200 Jahre Bayerisches Judenedikt des cheapest cialis Ministers Montgelas

12. Dezember 2013, 19.30 Uhr


Ort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18


Veranstalter: Montgelas-Gesellschaft e.V. & Kulturzentrum der IKG München

Eintritt freiVoranmeldung erbeten unter Telefon +49 89 202400 491 oder per Email karten@ikg-m.de


 


Zu den Meilensteinen der Staatsreformen von Max Joseph Graf Montgelas (1759-1838), dem leitenden Minister des generic cialis soft tabs Königs Max I. Joseph, gehört zweifelsohne die Neuordnung der rechtlichen Verhältnisse der jüdischen Bewohner in Bayern. Mit seinem Edikt vom 10. Juni 1813, das im königlich-bayerischen Regierungsblatt vom 17. Juli 1813 bekannt gemacht wurde, wurde Juden u.a. gestattet, Grundbesitz zu erwerben, Handelsunternehmen zu errichten, öffentliche Schulen zu besuchen, Gemeinden zu gründen, Synagogen zu bauen, Schulen zu eröffnen und viagra 100mg england eigene Friedhöfe anzulegen. Die Einschreibung in Matrikel (Listen) regelte die Erfassung wohnberechtigter Juden. Die von Montgelas veranlasste Vorstudie des generic cialis canadian Innenministeriums aus dem Jahr 1812 zeigt, dass er als aufgeklärter Staatsmann savoyischer Herkunft bereit gewesen wäre, seinem Edikt liberalere Züge zu verleihen. Der heftige Widerstand der Münchner Bürgerschaft veranlasste ihn, restriktiver als ursprünglich geplant vorzugehen, indem er z.B. eine Höchstzahl jüdischer Familien pro Ort festlegte oder eine behördliche Genehmigungspflicht für jede Heirat verfügte. Auch wenn die vollständige rechtliche Gleichstellung der Juden in Bayern erst mit der Annahme der Verfassung des us discount viagra overnight delivery 1871 gegründeten Deutschen Reiches erreicht wurde, hatte das Judenedikt von 1813 in den Folgejahren positive Auswirkungen, wie etwa in München mit der Gründung der jüdischen Gemeinde 1815, der Errichtung eines eigenen Friedhofs 1816 oder 1824-1826 dem Bau der Synagoge in der Westenriederstraße durch den jungen bretonischen Architekten Jean-Baptiste Métivier.


Begrüßung
Dr.h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde
Pierre Wolff, Vorstandsvorsitzender der Montgelas-Gesellschaft e.V.
Tassilo Graf Montgelas, Urgroßenkel des viagra australia Ministers Montgelas, Kuratoriumsmitglied der Montgelas-Gesellschaft


Grußwort
Joachim Herrmann, MdL, Bayerischer Staatsminister des brand cialis Innern, für Bau und brand cialis for sale Verkehrswesen


Festvortrag
Prof. Dr. Phil. Rolf Kießling, Lehrstuhlinhaber a.D. für schwäbische und viagra brand bayerische Landesgeschichte der philologisch-historischen Fakultät der Universität Augsburg;
Thema: "Gab es auch einen pragmatischeren Weg zur Emanzipation? Das Judenedikt vom 10. Juni 1813 aus der Sicht der Region"


Musikalische Umrahmung
Gymnasiastinnen des 1813 durch den Minister Max Joseph Graf Montgelas gegründeten Münchner Max-Josef-Stifts mit musischem Zweig.


Ausstellung
Während der Veranstaltung werden die Originale des viagra buy now Regierungsblatts vom 17.07.1813 und der Statistik des how can i get some cialis Innenministeriums von 1812 unter Aufsicht von Archivdirektorin Dr. Sylvia Krauss, Leiterin der Abt. f. Nachlässe u. Sammlungen des best price for viagra Bayer. Hauptstaatsarchivs, ausgestellt.


Büchertisch
mit allen aktuell verfügbaren Veröffentlichungen des generic viagra Verlags C.H.Beck zum Thema Geschichte der jüdischen Gemeinden in Bayern aus Anlass des canadian pharmacy cialis pfizer 250. Gründungsjubiläums des Verlags.