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Internationaler Museumstag

Sunday, March 23, 2014

Das Hohelied der Liebe in rabbinischer Auslegung

23. März 2014, 10.30-17.00 Uhr


Lerntag mit Prof. Daniel Krochmalnik


Von wegen: Judentum = Gesetzesreligion, Christentum = Religion der Liebe. Das Schir HaSchirim steht in der Tora. Noch Goethe, der zweifellos etwas vom Thema verstand und das Hohelied übersetzt hat, meinte, es sei das "Zarteste und Unnachahmlichste, was uns von Ausdruck leidenschaftlicher und anmutiger Liebe zugekommen ist". Aber, was hat diese Liebesdichtung, in der der Name Gottes nicht eigens vorkommt, in der Bibel zu suchen? Im Talmud steht, wenn alle Bücher in der Heiligen Schrift heilig sind, dann ist das Hohelied das Allerheiligste. Es gehört zu den Texten, die regelmäßig im Gottesdienst gelesen werden. Wie ist das Hohelied in der jüdischen Tradition ausgelegt worden?


Prof. Dr. Dr. h.c. Daniel Krochmalnik (Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg, Lehrstuhl für Jüdische Religionslehre, -pädagogik und -didaktik), veröffentlichte u. a. Im Garten der Schrift. Wie Juden die Bibel lesen (Regensburg, 2006).


Teilnahmegebühr: € 20, ermäßigt € 15 (für Studierende und Münchenpass-Inhaber)


Anmeldung erforderlich bis 14.3.2014 unter Tel: +49 89 202400 491 oder per Email karten@ikg-m.de


Einen günstigen Mittagsimbiss bietet das koscherer Restaurant Einstein im Hause.


Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde, Evang. Stadtakademie und Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit


Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18