Jewish Museum Munich
St.-Jakobs-Platz 16
80331 Munich
e-mail juedisches.museum@muenchen.de
Thursday, November 29, 2012
29. November 2012, 20.00 Uhr
Kammerspiele
Telefonische Kartenreservierung in der Literaturhandlung,
Tel.: +49-89-2800135
Als Werner Heisenberg 1937 Elisabeth Schumacher, seiner späteren Frau, begegnet, ist er 35 Jahre alt. Seit zehn Jahren ist er Professor für theoretische Physik in Leipzig. 1933 hat er den Nobelpreis erhalten. Doch Heisenberg ist einsam, die politische Situation und der beginnende Exodus deutscher Wissenschaftler bedrücken ihn: er wird als weißer Jude beschimpft, weil er in seinen Vorlesungen Einsteins Relativitätstheorie vertritt. Der Briefwechsel ist ein berührendes Zeugnis davon, wie die Liebe zum Rückzugsort in schwieriger Zeit wird.
Einführung: Anna Hirsch-Heisenberg. Es lesen: Hans Kremer und Sandra Hüller.
Eine Veranstaltung der Literaturhandlung in Zusammenarbeit mit den Münchner Kammerspielen und der Offenen Akademie der MVHS.
Im Rahmen des 30jährigen Jubiläums der Literaturhandlung "JAHRHUNDERTBRIEFE":
Wo verdichten sich Geist, Unmittelbarkeit und zeitgeschichtliche Sensibilität in so hohem Maße wie in einigen Briefwechseln deutschsprachiger Künstler und Intellektueller des 20. Jahrhundert? In ihren Briefen zeigt sich das Raffinement einer Kultur des Briefwechsels in seiner letzten großen Blüte.
Gelesen von Schauspielerinnen und Schauspielern der Münchner Kammerspiele.