Jüdisches Museum München
St.-Jakobs-Platz 16
80331 München
e-mail juedisches.museum@muenchen.de
9. Juni bis 12. September 2010
Ausstellung im Studienraum des Jüdischen Museums München
In einem fiktiven „Zweistromland“ zwischen Isar und Jordan suchte und fand der in München geborene Schriftsteller Schalom Ben-Chorin seine Heimat. Die meisten Veröffentlichungen hat Ben-Chorin in seiner Muttersprache verfasst. Diese Sprache war dem Entwurzelten nicht nur literarisches Ausdrucksmittel; sie bot auch Schutz und Rückzugsmöglichkeiten im Spannungsfeld von Entrechtung und Vertreibung, von Emigration und Integration.
Die Ausstellung zeigt bislang unbekannte Fotos und Dokumente aus dem Nachlass von Schalom Ben-Chorin.
Eine Ausstellung von Dr. Andreas Heusler, Stadtarchiv München in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum München.