Jüdisches Museum München
St.-Jakobs-Platz 16
80331 München
e-mail juedisches.museum@muenchen.de
Donnerstag, 06. Oktober, 2011
6. Oktober 2011, 19.30 bis 22.00 Uhr
Jüdisches Museum München, Foyer
Eintritt: 6 € regulär, 3 € ermäßigt
Vorurteile über, Verachtung für und Hass gegen Juden und den jüdischen Staat gibt es im politischen Koordinatensystem überall. Während in der Linkspartei derzeit keine Gelegenheit ausgelassen wird, unter antizionistischem Label Israel zu dämonisieren und zu delegitimieren, ist der antisemitische Wahn im rechten und rechtsradikalen Lager quasi konstitutiv. In zwei Referaten werden die jeweiligen antisemitischen Einstellungen und Haltungen dargestellt, im Anschluss diskutiert, inwieweit strömungsübergreifende Gemeinsamkeiten existieren und wo die Trennlinien beim Antisemitismus von Rechts und von Links liegen.
Referenten: Robert Andreasch (Journalist, Rechstextremismusexperte), Sebastian Voigt (Universität Leipzig, Autor der Studie "Antisemiten als Koalitionspartner? Die Linkspartei zwischen antisemitischem Antizionismus und dem Streben nach Regierungsfähigkeit")
Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft München e.V. in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum München.