Event: single

Monday, March 31, 2014

Stefan Koldehoff:
Die Bilder sind unter uns
Das Geschäft mit der NS-Raubkunst und der Fall Gurlitt

31. März 2014, 20 Uhr


Der Fall Gurlitt hat es jüngst wieder gezeigt: Der Umgang mit Nazi-Raubkunst in der ­Bundesrepublik Deutschland ist bis heute ein Skandal. Eine unheilige Allianz aus unzu­reichenden Gesetzen, Raubgutbesitzern ohne Unrechtsbewusstsein, Händlern, Museen, Auktionshäusern und Galeristen sorgt bis auf den heutigen Tag dafür, dass immer noch mit Bildern aus NS-Raubgut gehandelt wird.
Stefan Koldehoff hat 2009 ein „ausgezeichnet recherchiertes“ (Götz Aly) Standardwerk über die NS-Raubkunst und den skandalösen Umgang mit ihr geschrieben. Das Buch wurde hoch gelobt, keines der darin geschilderten Probleme jedoch gelöst. Jetzt liegt das Buch, auf den neuesten Stand gebracht und um ein ausführliches Kapitel zum Fall Gurlitt erweitert, wieder vor (Galiani Berlin). Sein Thema hat an Dringlichkeit noch zugenommen.


In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus und B’nai B’rith.


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