Architektur

Jüdisches Zentrum Jakobsplatz

Auf dem St.-Jakobs-Platz in direkter Nachbarschaft zu Marienplatz und best way to use cialis Viktualienmarkt befinden sich das neue Jüdische Zentrum mit der neuen Hauptsynagoge und buy cialis online canadian pharmacy discount code viagra dem Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und purchase cialis online canada Oberbayern sowie das von der Landeshauptstadt München getragene Jüdische Museum. Für den Entwurf des Ensembles, dessen Zusammengehörigkeit durch die Verwendung des gleichen Fassadenmaterials unterstrichen wird, zeichnen die Architekten Wandel Hoefer Lorch (Saarbrücken) verantwortlich. Parallel dazu wird der St.-Jakobs-Platz neu gestaltet. Der Platz definiert sich als Tableau für die Architektur und viagra canada wird durch seine vielseitige Erlebbarkeit zur Bühne städtischen Lebens.

Bauherren

Synagoge und Gemeindehaus:

Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Jüdisches Museum und how strong is 5 mg of cialis Platzgestaltung:

Landeshauptstadt München

Architektur

Synagoge, Gemeindehaus und which is better viagra or cialis Jüdisches Museum:

Wandel Hoefer Lorch Architekten, Saarbrücken

Ausstellungsgestaltung:

Martin Kohlbauer, Wien

Platzgestaltung:

Regina Poly, Garten- und Landschaftsarchitektin, Berlin

Die Hauptsynagoge

65 Jahre nach dem Novemberpogrom und viagra alternative der Zerstörung der Münchner Synagogen wurde am 9. November 2003 der Grundstein für die neue Hauptsynagoge gelegt. Der Bau der Synagoge bezieht sich auf zwei architektonische Grunderfahrungen des Judentums: Tempel und canadian healthcare Zelt. Ihr baulicher Charakter schwankt daher zwischen stabilen und pharmacy cialis fragilen Zuständen, die Außen- und Innenraum wesentlich bestimmen.

Das Gemeindezentrum

Durch die Zuwanderung aus den GUS-Staaten ist die Israelitische Kultusgemeinde München in den letzten Jahren stark angewachsen und zählt heute rund 9.000 Mitglieder. Das neue, multi-funktional genutzte Gemeindezentrum soll den religiösen, sozialen und kulturellen Anforderungen gerecht werden. Das Raumprogramm umfasst unter anderem einen Gemeindesaal, eine öffentliche Grundschule, einen Kindergarten, das Jugend- und Kulturzentrum, ein koscheres Restaurant sowie die Verwaltung und Sozialabteilung der Israelitischen Kultusgemeinde.

Das Jüdische Museum

Als drittes Gebäude errichtete die Landeshauptstadt München das Jüdische Museum. Das Museumsgebäude ist als freistehender Kubus konzipiert. Ein umlaufend verglastes, transparentes Foyer ist das Schaufenster des Museums und präsentiert sich auch nach außen als öffentlicher Raum. Neben dem Informations- und Kassenbereich befinden sich hier die Museumsbuchhandlung sowie eine Café-Bar. Im ersten und zweiten Obergeschoss sind zwei Wechselausstellungsebenen sowie Studien- und Lernbereiche untergebracht. Das Untergeschoss nimmt die Dauerausstellung des Jüdischen Museums auf.

„Speaking Germany“ von Sharone Lifschitz

Ein Projekt für das Jüdische Museum München im Rahmen von Quivid, dem Kunst am Bau Programm der Stadt München.
Das Projekt fokussiert deutsch-jüdische Beziehungen als aktuelles, gesellschaftliches und individuelles Thema und als Ausgangspunkt zum Dialog.
Sharone Lifschitz, 1971 in Israel geboren, ist Gewinnerin des Wettbewerbs von QUIVID, dem Kunst am Bau Programm der Stadt München 2004. Mit ihrem Projekt „Speaking Germany“ hat sie München vom Dezember 2006 bis Mai 2007 subtil erobert und verändert. Textfragmente aus Gesprächen der Künstlerin mit Menschen, die sie in Deutschland getroffen hat, tauchten in Wellen über mehrere Monate in der Stadt München auf. Gesprächsfetzen fuhren auf einer Trambahn vorbei, irritierten auf Plakaten in der Stadt die Autofahrer und Fußgänger und warfen Fragen auf. Die Künstlerin inserierte 2004 und 2005 in überregionalen deutschen Zeitungen den folgenden Text: „Young Jewish woman visiting Germany would like to how much is viagra have a conversation about nothing in particular with any one reading this.“ (Junge jüdische Frau, die Deutschland besucht, hätte gerne ein Gespräch über nichts Besonderes mit jemandem, der dies liest.) Sie erhielt über 180 Antworten von Menschen aus ganz Deutschland, es entstanden erste Dialoge per Mail und schließlich wurden mehrere Treffen vereinbart. Zwischen April 2005 und September 2005 fuhr sie kreuz und quer durch Deutschland, um Menschen in München, Berlin, Frankfurt, Köln, Münster, Leipzig, Heidelberg und anderen Städten zu treffen.

Zur Eröffnung des Jüdischen Museums am 22. März 2007 wurde eine umfangreiche Installation von Textfragmenten aus den Gesprächen an die gläserne Museumsfassade angebracht. Ein Video über das Projekt verbleibt in der Sammlung des Museums und wird dort ab Ende März 2007 gezeigt.

Über die Künstlerin: Sharone Lifschitz wurde 1971 in Beer Sheva geboren und wuchs im Kibbutz Nir Oz in der Negev-Wüste in Israel auf. Seit 15 Jahren lebt und arbeitet sie in London. Nach Architekturstudien an der Architectural Association, London und am Architecture Department, The Cooper Union, New York wechselte sie zur Bildenden Kunst und beendete 2002 ihr Studium mit dem MA Fine Art am Central St. Martins College of cialis online without prescription Art and viagra cheap Design in London. Seitdem ist sie als Künstlerin und Schriftstellerin tätig. Sie nahm an mehreren Gruppenausstellungen in London, aber auch im Centro Cultural Recoleta Buenos Aires, Minneapolis/USA, Luxembourg und Israel teil. In Deutschland war ihre Arbeit erstmals 2005 im Haus der Kulturen der Welt, Berlin, in der Ausstellung „Dreams and viagra in us Trauma“, zu sehen. 2004 gewann sie den ersten Preis des QUIVID - Kunst am Bau Programm der Stadt München für das Jüdische Museum München, das im März 2007 eröffnet wird. Das ausgewählte Projekt „Speaking Germany“, das sie 2004-2005 kreuz und quer durch Deutschland führte, konnte sie während eines Aufenthaltes in der Villa Waldberta 2006 vor Ort weiterentwickeln. Es ist ihre erste Einzelausstellung. Ein Projekt von Sharone Lifschitz für das Jüdische Museum München, im Rahmen von QUIVID dem Kunst am Bau Programm der Stadt München.

Weitere Informationen www.speaking-germany.de

Foto

© Roland Halbe, Stuttgart

Foto

© Roland Halbe, Stuttgart

Foto

© Roland Halbe, Stuttgart

Foto

www.speaking-germany.de im Stadtbild

Foto

Sharone Lifschitz